• Der Weg in den Turniersport

    Der Weg in den Turniersport

Informationen für Turnierteilnehmer

Auf einem Turnier zu starten, ist für viele Pferdesportler ein großes Ziel. Sie würden gerne mal an einem Turnier teilnehmen, wissen aber nicht, ob Sie schon gut genug dafür sind und wie das Ganze überhaupt funktioniert?

 

Damit es richtig losgehen kann, muss man nicht nur bestimmte Leistungen abrufen können, es gilt auch einige Formalitäten zu erledigen.

 

Es gibt eine große Bandbreite an Prüfungen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Alle Prüfungsarten mit Voraussetzungen und Anforderungen finden Sie in der Leistungsprüfungsordnung (kurz: LPO) und in der Wettbewerbsordnung für den Breitensport (kurz: WBO).

 

Zum Einstieg in den Turniersport empfehlen sich die vielfältigen Wettbewerbe der WBO, an denen jeder Reiter teilnehmen kann. Für die Teilnahme an Prüfungen der LPO muss eine FN-Jahresturnierlizenz beantragt werden. Als Voraussetzung dafür muss er/sie Stammmitglied in einem Reitverein sein und ein Reitabzeichen besitzen.

 

Die genauen Bestimmungen über Leistungsklassen, Ranglistenpunkte und wie Sie Ihr Pferd zum „Turnierpferd“ machen, lässt sich ganz detailliert auf den Seiten der FN nachlesen: www.pferd-aktuell.de/turniersport/turniersport

 

Eine ausführliche Einführung und Tipps zum ersten Turnierstart bieten die »Videos der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) .

Fairer Sport

Die seit 2010 gültigen Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln (ADMR) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) wurden überarbeitet. Mit diesen Regeln, die Bestandteil der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) sind, wird national eine verbindliche Basis geschaffen, damit alle den Pferdesport als fairen Sport, frei von Doping und von der Anwendung verbotener Substanzen, betreiben können. Die ADMR gelten seit dem 28. April 2011. 

Die übergeordneten Ziele des Pferdesports sind Tierschutz, Chancengleichheit und Unfallverhütung. Insbesondere die Bestimmungen der ADMR dienen dazu, diesen Zielen gerecht zu werden. Mit diesen Regeln werden die bereits seit vielen Jahren gültigen Bestimmungen noch klarer gefasst und sind dadurch noch besser einzuhalten. 

Die Regeln gegen Doping und gegen verbotene Medikation pferdegerecht und praxisorientiert zu formulieren und zu kommunizieren, ist das erklärte Ziel.

Die ADMR definieren die Nachweis- und Untersuchungsverfahren, die Art der Verstöße und möglicher Sanktionen.

Grundregeln:

  • Das Wohl des Pferdes steht über allen anderen Ansprüchen und Interessen. 
  • Erst wenn eine Krankheit vollständig auskuriert ist, darf ein Pferd am Wettkampf teilnehmen. 
  • Das Pferd ist zum Zeitpunkt des Wettkampfes frei von verbotenen Substanzen. 
  • Die verantwortliche Person ist immer der Reiter, Fahrer, Longenführer, Voltigierer, Besitzer und/oder Eigentümer.

 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Fairer Sport sowie eine ADMR-Suchmaschine auf den Seiten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V.

Medikationskontrollen

Medikationskontrollen werden auf nationalen ebenso wie auf  internationalen Pferdesportveranstaltungen durchgeführt. Sie dienen dem Nachweis von Substanzen, die im Zusammenhang mit der Wettkampfteilnahme nicht im Körper eines Pferdes vorhanden sein dürfen. Die Kontrollen sollen das Pferd vor einer leistungsbeeinflussenden Behandlung schützen, die etwa vorgenommen werden könnte, weil das Pferd wegen seines Gesundheitszustandes dem Wettkampf nicht gewachsen ist.

Das Turniersystem in Deutschland

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