FAQ: Häufige Fragen zur Corona-Situation

(Stand 12.04.2021, voraussichtlich gültig bis 09.05.2021)

Bitte beachten Sie, dass die jeweiligen Regelungen nicht vom Pferdesportverband, sondern von der Landesregierung beschlossen werden. Abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen, können Städte und Kreise für Hochinzidenzgebiete Allgemeinverfügungen mit strengeren Vorgaben erlassen. Ob dies in Ihrem Kreis aktuell der Fall ist, können Sie ab sofort auf der » Website des Landes Schleswig-Holstein prüfen.

Achtung: Etwaige Sonderregelungen in den einzelnen Kreisen sind in der folgenden Übersicht nicht erfasst.


Gemäß § 28a Absatz 3 Satz 10 des Infektionsschutzgesetzes sind bei einer landesweiten Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen landesweit abgestimmte umfassende, auf eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens abzielende Schutzmaßnahmen anzustreben. In einem solchen Fall könnten sich die Vorgaben auch vor dem 09. Mai wieder ändern.

Wir stehen in regelmäßigem Dialog mit dem zuständigen Ministerium, erfragen dort mögliche Handlungsspielräume in der Umsetzung der Verordnungen und setzen uns konstant dafür ein, dass die Interessen der Pferdefreunde, privater wie beruflicher Natur, bestmöglich in den Regelungen des Landes berücksichtigt werden. Leider müssen aber auch wir hinnehmen, wenn die Politik angesichts der Gefahren durch die Pandemie in einigen Punkten keine weiteren Zugeständnisse machen kann, weil sie, bei allem Verständnis für die berechtigten Anliegen und Forderungen aus den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, immer noch die gesamtgesellschaftliche Situation an erster Stelle berücksichtigen muss.

Weitere Informationen, auch zu Überbrückungshilfen, sowie alle Handlungsleitfäden und Vorlagen der FN, finden Sie hier: https://www.pferd-aktuell.de/coronavirus. Bitte denken Sie daran, dass die Corona-Lage sehr dynamisch ist und sich die staatlichen Vorgaben schnell verändern können. Deshalb unterliegen auch die oben genannten Dokumente einem ständigen Anpassungsprozess.

Was gilt aktuell für die Pferdebewegung und das Sporttreiben im Freien?

Im Freien ist – unter bestimmten Bedingungen - wieder gemeinsames Sporttreiben und damit auch Gruppentraining / -unterricht erlaubt. Die folgenden Personen-Konstellationen sind dabei gemäß §11 der aktuellen Landesverordnung möglich:

  • Jemand treibt allein Sport.
     
  • Jemand treibt mit einer weiteren Person Sport. Die zweite Person kann ein Trainer sein. Zwischen diesen zwei Personen gilt kein Abstandsgebot. Kontaktsport und Hilfestellung (auch im Rahmen des angeleiteten Einzeltrainings/-unterrichts) sind damit möglich.
     
  • Jemand treibt gemeinsam mit Personen aus seinem eigenen Haushalt Sport. Zwischen den Haushaltsmitgliedern gilt kein Abstandsgebot. Kontaktsport und Hilfestellung sind damit möglich. Gehört ein Trainer zum Haushalt, kann dieser die anderen Mitglieder des Haushalts auch trainieren / unterrichten.
     
  • Bis zu 10 Personen treiben gemeinsam, aber kontaktfrei, Sport. Das heißt, dass die Abstands- und Hygieneregeln zwischen den Personen eingehalten werden und der Abstand so zu wählen ist, dass keine Aerosolübertragung zu befürchten ist. Sollte eine Aerosolübertragung trotz des Mindestabstands wahrscheinlich sein, ist dieser entsprechend zu vergrößern. In dieser Konstellation ist auch Gruppentraining /-unterricht möglich, also beispielsweise ein Trainer mit bis zu neun Schülern. Auch Gruppenausritte sind im Rahmen dieser Vorgabe denkbar. Da die Wahrung des Abstands für diese Konstellation vorgeschrieben ist, darf eine Hilfestellung am Pferd nur dann erfolgen, wenn es aus der akuten Situation heraus zur Sicherheit von Mensch und Tier unvermeidbar ist.
     
  • Kinder unter 14 Jahren dürfen in festen Gruppen  aus bis zu 20 Personen unter Anleitung von bis zu zwei Übungsleitern Sport treiben, sofern dies kontaktfrei und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln erfolgt. Der Abstand ist so zu wählen, dass keine Aerosolübertragung zwischen den Personen zu befürchten ist. Sollte eine Aerosolübertragung trotz des Mindestabstands wahrscheinlich sein, ist dieser entsprechend zu vergrößern.  Da die Wahrung des Abstands für diese Konstellation vorgeschrieben ist, darf eine Hilfestellung am Pferd nur dann erfolgen, wenn es aus der akuten Situation heraus zur Sicherheit von Mensch und Tier unvermeidbar ist. Der Trainer hat für diese Form des Gruppenunterrichts ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten der Kinder zu erheben.
     

Sofern auch geschlossene Räume (z.B. Halle, Stallgebäude, etc.) genutzt werden, ist ein entsprechendes Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten aller Sporttreibenden müssen erfasst und für vier Wochen aufbewahrt werden. Das Land empfiehlt zur Kontaktdatenerfassung die Verwendung der „Luca“-App. Diese kann kostenlos unter www.luca-app.de herunter geladen werden. Eine manuelle Erfassung der Kontaktdaten ist weiterhin möglich.

Die aktuelle Verordnung sieht zudem vor, dass in geschlossenen Räumen, die im Zuge des Berufs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, sowie an Arbeits- und Betriebsstätten in geschlossenen Räumen, grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Davon kann abgewichen werden:

  • am festen Steh- oder Sitzplatz, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird;
  • bei schweren körperlichen Tätigkeiten (z.B. bei der Stallarbeit);
  • wenn Kontakte nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen;
  • bei der Nahrungsaufnahme;
  • wenn dies aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls unzumutbar ist.
     

Auch in der Sattelkammer, in den sanitären Anlagen sowie auf Wegen durch die Stallgasse sollte daher von allen Anwesenden eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, da es sich dabei in der Regel um „für den Berufs- und Kundenverkehr“ zugängliche, geschlossene Räume handelt. Die jeweiligen Putzplätze sind unserer Ansicht nach als „fester Stehplatz“ zu verstehen, so dass hier keine Maske nötig sein sollte, solange der Mindestabstand eingehalten wird.

In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten und der Anzahl der Personen und Pferde kann es unter Umständen notwendig sein, die Anwesenheitszeiten zu organisieren und ggf. auch zu begrenzen. Dieses obliegt den Anlagenbetreibern und/oder den Pferdebetriebsinhabern. Dabei ist sicherzustellen, dass die notwendige Versorgung und Bewegung aller Pferde in jedem Fall gewährleistet ist.

Zuschauer haben keinen Zutritt zu den Anlagen.

Was gilt aktuell für die Pferdebewegung und das Sporttreiben in der Halle?

In Hallen gelten, trotz aller Argumente hinsichtlich der Größe, der Luftzirkulation, ggf. offener Seiten u.ä., die Vorgaben für geschlossene Räume: Pro 80m² Fläche ist eine Person in der Halle zulässig. In einer 20 x 40m Halle wären das also bis zu 10 Personen. Diese können dort in den folgenden Konstellationen Sport treiben bzw. die Pferde bewegen:

  • Allein.
     
  • Mit einer weiteren Person. Die zweite Person kann ein Trainer sein. Zwischen diesen zwei Personen gilt kein Abstandsgebot. Kontaktsport und Hilfestellung (auch im Rahmen des angeleiteten Einzeltrainings/-unterrichts) sind damit möglich.
     
  • Mit Personen aus ihrem eigenen Haushalt. Zwischen den Haushaltsmitgliedern gilt kein Abstandsgebot. Kontaktsport und Hilfestellung sind damit möglich. Gehört ein Trainer zum Haushalt, kann dieser die anderen Mitglieder des Haushalts auch trainieren / unterrichten. 
     

Es können mehrere dieser Konstellationen unabhängig voneinander in der Halle Sport treiben bzw. im Unterricht trainieren, sofern sie sich möglichst gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilen und eindeutig keine gemeinsame Sportausübung erfolgt. Es wäre also rein rechnerisch z.B. möglich, dass zwei Trainer mit je einem Schüler, zwei Einzelreiter und ein 4-Personenhaushalt (also insgesamt 10 Personen) in einer 20 x 40m Halle unabhängig voneinander Sport treiben. Zwischen den verschiedenen Konstellationen gilt das Abstandsgebot. Der Abstand ist so zu wählen, dass keine Aerosolübertragung zwischen den Personen zu befürchten ist. Sollte eine Aerosolübertragung trotz des Mindestabstands wahrscheinlich sein, ist dieser entsprechend zu vergrößern.

Es ist ein entsprechendes Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten aller Sporttreibenden müssen erfasst und für vier Wochen aufbewahrt werden. Das Land empfiehlt zur Kontaktdatenerfassung die Verwendung der „Luca“-App. Diese kann kostenlos unter www.luca-app.de herunter geladen werden. Eine manuelle Erfassung der Kontaktdaten ist weiterhin möglich.

Natürlich versuchen wir weiterhin, die Politik davon zu überzeugen, dass eine gut belüftete Reithalle aus infektiologischer Sicht genauso behandelt werden sollte wie der Außenbereich und informieren Sie, falls sich in diesem Bereich Änderungen ergeben.

Die aktuelle Verordnung sieht zudem vor, dass in geschlossenen Räumen, die im Zuge des Berufs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, sowie an Arbeits- und Betriebsstätten in geschlossenen Räumen, grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Davon kann abgewichen werden:

  • am festen Steh- oder Sitzplatz, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird;
  • bei schweren körperlichen Tätigkeiten (z.B. bei der Stallarbeit);
  • wenn Kontakte nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen;
  • bei der Nahrungsaufnahme;
  • wenn dies aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls unzumutbar ist.
     

Auch in der Sattelkammer, in den sanitären Anlagen sowie auf Wegen durch die Stallgasse sollte daher von allen Anwesenden eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, da es sich dabei in der Regel um „für den Berufs- und Kundenverkehr“ zugängliche, geschlossene Räume handelt. Die jeweiligen Putzplätze sind unserer Ansicht nach als „fester Stehplatz“ zu verstehen, so dass hier keine Maske nötig sein sollte, solange der Mindestabstand eingehalten wird.

In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten und der Anzahl der Personen und Pferde kann es unter Umständen notwendig sein, die Anwesenheitszeiten zu organisieren und ggf. auch zu begrenzen. Dieses obliegt den Anlagenbetreibern und/oder den Pferdebetriebsinhabern. Dabei ist sicherzustellen, dass die notwendige Versorgung und Bewegung aller Pferde in jedem Fall gewährleistet ist.

Zuschauer haben keinen Zutritt zu den Anlagen.

Darf zurzeit geritten/gefahren/voltigiert werden?

Für das Reiten, Fahren und Voltigieren, gelten, ebenso wie für die Bodenarbeit, die obenstehenden Bestimmungen zur Pferdebewegung bzw. zum Sporttreiben im Freien bzw. in der Halle. Ggf. sind gemäß dieser Bestimmungen ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten aller Sporttreibenden zu erheben. Zuschauer haben keinen Zutritt zu den Anlagen.

Darf angeleitetes Training / Unterricht stattfinden?

Angeleitetes Training / Unterricht kann stattfinden, sofern dies im Rahmen der obenstehenden Bestimmungen zur Pferdebewegung bzw. zum Sporttreiben im Freien bzw. in der Halle erfolgt. Ggf. sind gemäß dieser Bestimmungen ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten aller Sporttreibenden zu erheben. Zuschauer haben keinen Zutritt zu den Anlagen.

Ich kann unter den aktuellen Vorgaben nicht alle Schulpferde im Unterricht bewegen. Was kann ich tun?

Natürlich muss Schulpferden, wie allen anderen Pferden auch, auch in diesen Zeiten ausreichend Bewegung ermöglicht werden. Tägliche mehrstündige freie und, entsprechend den Bedürfnissen des Pferdes, auch kontrollierte Bewegung (also z.B. Reiten, Fahren, Longieren oder Bodenarbeit) sind im Sinne des Tierschutzes unabdingbar. Gerade Schulpferde, die in der Regel mehrere Stunden täglich aktiv sind, müssen zum Erhalt ihrer psychischen und körperlichen Gesundheit weiter kontrolliert bewegt werden. Vielerorts hat es sich bewährt, Schüler, die schon eigenständig mit dem Pferd umgehen können, zu bitten, die Bewegung außerhalb des Unterrichts zu übernehmen. Als Paten oder Reitbeteiligungen sind sie dann meist auch gern bereit, einen Beitrag zu zahlen, um den Unterhalt der Pferde mit zu sichern – und zudem stolz und glücklich, dass sie helfen können.

Dürfen (Abzeichen-) Lehrgänge stattfinden?

Lehrgänge sind gemäß des allgemeinen Veranstaltungsverbots leider weiterhin untersagt. Training / Unterricht ist möglich, sofern dies im Rahmen der obenstehenden Bestimmungen zur Pferdebewegung bzw. zum Sporttreiben im Freien bzw. in der Halle erfolgt. Zudem ist natürlich auch digitaler Unterricht, z.B. in Vorbereitung auf etwaige spätere Prüfungen, denkbar. 

Um trotz des Veranstaltungsverbots die Erlangung von Abzeichen zu ermöglichen, kann, vorerst bis zum 31.05.2021, in Abstimmung mit der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen in Schleswig-Holstein, eine Vergabe von Reit-, Fahr-, Voltigier- oder Longierabzeichen erfolgen, sofern im Rahmen der aktuell zulässigen Sportausübung ein für das jeweilige Abzeichen erforderlicher Leistungsstand erreicht und durch eine unabhängige Trainingsstands-Kontrolle nachgewiesen wurde. Nähere Informationen dazu finden Sie »hier. 

Sind Amateur- bzw. Breitensportturniere möglich?

Leider fallen Amateur- und Breitensportturniere unter das allgemeine Veranstaltungsverbot und dürfen daher zurzeit nicht stattfinden.

Wie sind die Regelungen für Berufs- und Kadersportler?

Für Berufs- und Kadersportler und deren Trainer kann beim zuständigen Ordnungsamt unter Vorlage eines entsprechenden Hygienekonzepts eine Ausnahmegenehmigung zur Abweichung von aktuell gültigen Vorgaben beantragt werden. Ohne Ausnahmegenehmigung gelten die aktuellen Regeln zur Sportausübung bzw. zum Unterricht und das Veranstaltungsverbot.

Wie sind die Regelungen für Reha- und Therapie-Angebote?

Für Sportangebote zur medizinischen Rehabilitation kann beim zuständigen Ordnungsamt unter Vorlage eines entsprechenden Hygienekonzepts eine Ausnahmegenehmigung zur Abweichung von aktuell gültigen Vorgaben beantragt werden. Therapeutische Maßnahmen außerhalb der Rehabilitation werden in der Verordnung nicht explizit genannt, wir gehen aber davon aus, dass es auch hierfür möglich sein sollte, eine entsprechende Ausnahmegenehmigung zu erhalten.
Ohne Ausnahmegenehmigung gelten die aktuellen Regeln zur Sportausübung bzw. zum Unterricht und das Veranstaltungsverbot.

Sind Regelungen zu den Aufenthaltszeiten im Stall / auf der Anlage notwendig?

In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten kann es unter Umständen notwendig sein, die Anwesenheitszeiten zu organisieren und ggf. auch zu begrenzen. Dies obliegt den Anlagenbetreibern und/oder den Pferdebetriebsinhabern. Dabei ist sicherzustellen, dass die notwendige Versorgung und Bewegung aller Pferde gewährleistet ist.

Sofern geschlossene Räume (z.B. Halle, Stallgebäude, etc.) genutzt werden, ist ein entsprechendes Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten aller Sporttreibenden müssen erfasst und für vier Wochen aufbewahrt werden. Das Land empfiehlt zur Kontaktdatenerfassung die Verwendung der „Luca“-App. Diese kann kostenlos unter www.luca-app.de herunter geladen werden. Eine manuelle Erfassung der Kontaktdaten ist weiterhin möglich.

Ist die Personenzahl in der Halle / auf den Außenplätzen begrenzt?

Die mögliche Personenzahl in der Halle bzw. auf den Plätzen richtet sich nach den obenstehenden Bestimmungen zur Pferdebewegung bzw. zum Sporttreiben.

In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten kann es unter Umständen notwendig sein, die Anwesenheitszeiten zu organisieren und ggf. auch zu begrenzen. Dies obliegt den Anlagenbetreibern und/oder den Pferdebetriebsinhabern. Dabei ist sicherzustellen, dass die notwendige Versorgung und Bewegung aller Pferde gewährleistet ist.

Sofern geschlossene Räume (z.B. Halle, Stallgebäude, etc.) genutzt werden, ist ein entsprechendes Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten aller Sporttreibenden müssen erfasst und für vier Wochen aufbewahrt werden. Das Land empfiehlt zur Kontaktdatenerfassung die Verwendung der „Luca“-App. Diese kann kostenlos unter www.luca-app.de herunter geladen werden. Eine manuelle Erfassung der Kontaktdaten ist weiterhin möglich.

Wie sieht es mit Ausritten und Ausfahrten aus?

Ausritte bzw. Ausfahrten sind im Rahmen der obenstehenden Bestimmungen zur Pferdebewegung bzw. zum Sporttreiben im Freien möglich. Bewegung an der frischen Luft ist außerdem gerade im Winter und Frühjahr eine hervorragende Möglichkeit, das eigene Immunsystem zu stärken.

Laut Satzung soll in Kürze unsere Mitgliederversammlung stattfinden. Welche Möglichkeiten haben wir?

Vereine, deren Mitgliederversammlung laut Satzung noch während der Beschränkungen anstünde, können diese entweder verschieben oder, z.B. wenn zeitnah wichtige Beschlüsse gefasst werden müssen, durch eine Online-Versammlung oder ein sogenanntes Umlaufverfahren (ähnlich einer Briefwahl) ersetzen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.pferd-aktuell.de/coronavirus

Ist mein Konzept so in Ordnung?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. PSH und FN geben Ihre Empfehlungen grundsätzlich auf der Grundlage der Verordnungen und der Aussagen aus den Ministerien. Die Entscheidung darüber, ob die jeweiligen Maßnahmen als angemessen und verordnungskonform anzusehen sind, trifft letztlich das Ordnungsamt. Wer unsicher ist, ob sein Vorgehen in Ordnung ist, kann dort jederzeit mit seinem konkreten Konzept anfragen. Dabei sollte man allerdings immer bedenken, dass man es oftmals mit Personen ohne Pferdebezug zu tun hat und deshalb darauf achten, entsprechend gut zu erklären, warum die jeweiligen Maßnahmen im speziellen Fall notwendig sind. Sollte die Einschätzung Ihrer Ordnungsbehörde Ihrer Meinung nach nicht mit der Gewährleistung des Tierwohls vereinbar sein, steht der PSH Ihnen gern unterstützend zur Seite.

Was kann ich tun, wenn Anzeigen vorliegen?

Gespräche sind das Mittel der Wahl, wenn die Mitmenschen sich wundern oder gar ärgern, dass wir zu unseren Pferden und sogar in den Sattel dürfen. Wer keinen Bezug zu Pferden hat, der weiß nicht, wie wichtig auch die kontrollierte Bewegung für das Pferd ist. Also helfen wir ihnen doch einfach, es zu verstehen. Bei aller Notwendigkeit zur Bewegung der Pferde, ist es aber auch an uns, verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten, die wir dadurch erhalten, umzugehen. Natürlich sind wir überglücklich, wenn wir selbst in dieser Situation mit unseren Pferden ausreiten können. Wir müssen es den weniger Glücklichen aber nicht gerade unter die Nase reiben, indem wir unser Glück in den sozialen Medien verbreiten oder uns an einem sonnigen Tag ausgerechnet unter die Unmengen lichthungriger Strandspaziergänger mischen.

Was tun die Verbände?

FN und PSH sind von Anfang an - und natürlich auch weiterhin – beständig mit den zuständigen Ministerien im Dialog, um ihre Mitglieder jederzeit bestmöglich über alle aktuellen Vorgaben und Entwicklungen zu informieren und ihre Interessen zu vertreten. Wir prüfen Verordnungen und Vorgänge, entwickeln Leitfäden und Handlungsempfehlungen und setzen uns auf allen Ebenen dafür ein, dass die Interessen der Pferdefreunde, privater wie beruflicher Natur, bestmöglich in den Verordnungen und Vorgaben berücksichtigt werden. Wir haben natürlich viele gute Argumente, wie man in unserem Sport agieren könnte und bringen sie bei den Entscheidungsträgern vor. Gleiches passiert aber durch alle Interessensgruppen unserer Gesellschaft und damit ist es für die Politik schwierig, Lockerungen für einzelne Bereiche, wie zum Beispiel den Pferdesport, zu ermöglichen. Manchmal müssen wir deshalb leider einfach hinnehmen, wenn die Politik angesichts der Gefahren durch die Pandemie in einigen Punkten keine weiteren Zugeständnisse machen kann, weil sie, bei allem Verständnis für die berechtigten Anliegen und Forderungen aus den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, immer noch die gesamtgesellschaftliche Situation an erster Stelle berücksichtigen muss.

 

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