FAQ: Häufige Fragen zur Corona-Situation

(Stand 22.11.2021, voraussichtlich gültig bis 15.12.2021) 

Bitte beachten Sie, dass die jeweiligen Regelungen nicht vom Pferdesportverband, sondern von der Landesregierung beschlossen werden. 

Wir stehen in regelmäßigem Dialog mit dem zuständigen Ministerium, erfragen dort mögliche Handlungsspielräume in der Umsetzung der Verordnungen und setzen uns konstant dafür ein, dass die Interessen der Pferdefreunde, privater wie beruflicher Natur, bestmöglich in den Regelungen des Landes berücksichtigt werden. Leider müssen aber auch wir hinnehmen, wenn die Politik angesichts der Gefahren durch die Pandemie in einigen Punkten keine weiteren Zugeständnisse machen kann, weil sie, bei allem Verständnis für die berechtigten Anliegen und Forderungen aus den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, immer noch die gesamtgesellschaftliche Situation an erster Stelle berücksichtigen muss.

Weitere Informationen, auch zu Überbrückungshilfen, sowie alle Handlungsleitfäden und Vorlagen der FN, finden Sie hier: https://www.pferd-aktuell.de/coronavirus. Bitte denken Sie daran, dass die Corona-Lage sehr dynamisch ist und sich die staatlichen Vorgaben schnell verändern können. Deshalb unterliegen auch die oben genannten Dokumente einem ständigen Anpassungsprozess.

Was gilt aktuell für Pferdebewegung und Sporttreiben im Freien?

Sport draußen ist in jeder Mannschaftsstärke für jeden Sport möglich. Es gilt keine konkrete Teilnehmeroberbegrenzung beim Training. Für Wettbewerbe und Sportfeste gelten allerdings gesonderte Regeln.

Allgemeine Empfehlungen zur Hygiene:

(1) Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen wird empfohlen.

(2) In Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.

(3) Die jeweils aktuellen Empfehlungen und Hinweise der zuständigen öffentlichen Stellen zur Vermeidung der Übertragung des Coronavirus sollen beachtet werden.

Was gilt aktuell für Pferdebewegung und Sporttreiben in der Halle?

Bei der Sportausübung im Innenbereich gilt grundsätzlich die 2-G-Regel. Grundsätzlich dürfen nur Personen am Sport in Innenräumen teilnehmen, die keine Corona-typischen Symptome wie etwa Atemnot, Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust aufweisen.

Innerhalb geschlossener Räume dürfen nur folgende Personen zur Sportausübung und -anleitung eingelassen werden:

  • Personen, die im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV geimpft oder genesen sind,
  • Kinder bis zur Einschulung,
  • Minderjährige, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden,
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.

Dies schließt unter anderem folgende Personengruppen ein: Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Richterinnen und Richter, Vereinsvertreter und weitere Personen.

Ausnahme: Es dürfen auch Personen zur Sportausübung oder -anleitung eingelassen werden, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind, wenn die Sportausübung zu beruflichen Zwecken erfolgt oder für das Tierwohl unerlässlich (z.B. Pferdebewegung) ist.

Ein Antigen-Testnachweis (von geschultem Personal zum Beispiel in einer Teststation durchgeführt und ausgewertet) darf nicht älter als 24 Stunden sein. Eine andere Möglichkeit ist die Selbsttestung vor Ort unter Aufsicht des den Zugang zur jeweiligen Indoor-Sporteinrichtung Kontrollierenden.

Bei Zugangskontrollen zur Ermittlung des 3G-Nachweises kann folgendermaßen vorgegangen werden:

  1. In einer Mitgliederliste kann festgehalten werden, welche Mitglieder grundsätzlich in den Innenbereichen Sport treiben dürfen. Das sind die vollständig Geimpften und die Genesenen (mindestens 28 Tage und bis zu maximal 6 Monate nach Infektion). Dies sollte aus Gründen des Datenschutzes (Artikel 9 DSGVO) nur durch Sichtkontrolle und "Häkchen" bzw. Datum bei Genesenen in der Liste erfolgen. Kopien der Nachweise dürfen nicht angefertigt und aufbewahrt werden. Diese Mitglieder können dann – ohne jedes Mal beim Einlass kontrolliert zu werden – in Innenräumen trainieren.
  2. Bei negativ Getesteten ist eine Kontrolle auf Vorrat wegen der Begrenzung der Gültigkeit von Tests auf 24 Stunden nicht möglich. Wenn keine Trainerperson oder keine sonstige Aufsichtsperson zugegen ist, dürfen sich Sportler:innen gegenseitig unter Aufsicht testen bzw. den schon vorhandenen Testnachweis kontrollieren. Dies erfolgt durch Delegation der Kontrollpflicht des Vereins auf seine Mitglieder. Mindestens das Vier-Augen-Prinzip ist aber zu gewährleisten.

Die Veranstalterin oder der Veranstalter von Sportangeboten in Sportanlagen in geschlossenen Räumen hat ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt.

Wie sind Sattelkammern, Stallgassen und Umkleiden sowie Sanitäranlagen zu sehen?

Für Sattelkammern, Stallgassen und Umkleiden sowie Sanitäranlagen gilt die 2- oder 3-G-Regel nicht. Für diese Räume sind vom Veranstalter/Betreiber ein Hygienekonzept zu erstellen.

Betreiberinnen und Betreiber, die Veranstalterinnen und Veranstalter haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung folgender Hygienestandards zu gewährleisten:

  • enge Begegnungen von Besucherinnen und Besuchern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden reduziert;
  • Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte, Teilnehmerinnen und Teilnehmer halten die allgemeinen Regeln zur Husten- und Niesetikette ein;
  • in geschlossenen Räumen bestehen für Besucherinnen und Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände;
  • Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern berührt werden, sowie Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt;
  • Innenräume werden regelmäßig gelüftet.

 

Allgemeine Empfehlungen zur Hygiene:

(1) Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen wird empfohlen.

(2) In Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.

(3) Die jeweils aktuellen Empfehlungen und Hinweise der zuständigen öffentlichen Stellen zur Vermeidung der Übertragung des Coronavirus sollen beachtet werden.

Die Anforderungen der Verordnung zum Lüften und zur Desinfektion müssen eingehalten werden.

Sind Amateur- bzw. Breitensportturniere sowie weitere Veranstaltungen möglich?

Wettbewerbe und Sportfeste

Ja, bei Wettbewerben und Sportfesten – unabhängig davon, ob diese in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel stattfinden – hat der Veranstalter ein Hygienekonzept zu erstellen, auf das bei Einladungen zu den Wettbewerben oder Sportfesten hingewiesen wird. Es muss während der Veranstaltung deutlich sichtbar sein.

Die Zahl der am Sportfest oder Wettbewerb teilnehmenden Sportler:innen ist nicht begrenzt.

Pflichten für Zuschauer:innen

Bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume dürfen nur folgende Personen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingelassen werden:

  • Personen, die im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV geimpft oder genesen sind,
  • Kinder bis zur Einschulung,
  • Minderjährige, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind oder die anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden,
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.

Für Zuschauer:innen beim Training oder Sportwettbewerben gilt das Regelwerk für Veranstaltungen. 

Das Hygienekonzept kann im Rahmen des Hausrechts Beschränkungen der Besucher:innenzahl im Hinblick auf die vorhandene Kapazität vorsehen. Die oder der Verpflichtete hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung des Hygienekonzepts zu gewährleisten. Auf Verlangen der zuständigen Behörde hat die oder der Verpflichtete das Hygienekonzept vorzulegen und über die Umsetzung Auskunft zu erteilen. Darüber hinaus gehende Pflichten zur Aufstellung von Hygieneplänen nach dem Infektionsschutzgesetz bleiben unberührt.

Was bedeutet Testpflicht/ Vorlage eines negativen Testergebnisses?

Welche Anforderungen muss ein Corona-Test erfüllen, damit negativ getestete Personen von Erleichterungen profitieren können?
Es kann ein Nachweis über einen Antigen-Schnelltest vorgelegt werden, der zum Beispiel in einer Teststation, in einer Apotheke, bei einem Arzt oder durch entsprechend ausgebildetes Personal in einem Betrieb gemacht wurde.

Bei einem Antigen-Schnelltest darf das Testergebnis maximal 24 Stunden alt sein (bei Anreise im Beherbergungsbetrieb gilt ein Zeitraum von maximal 48 Stunden). Bei einem PCR-Test (Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis, also PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) gilt, dass das Testergebnis maximal 48 Stunden alt sein darf.

Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Test. Bei Veranstaltungen, bei Dienstleistungen wie z.B. einem Friseurbesuch oder sonstigen Leistungen, die die Vorlage eines Negativtests erfordern, kann der Test auch vor Ort unter Aufsicht des Personals gemacht werden. Bei volljährigen Schüler:innen (ab 18 Jahre) wird auch ein Testnachweis anerkannt, wenn der Test unter Aufsicht in der Schule vorgenommen wurde und maximal 24 Stunden zurückliegt. Bei minderjährigen Schüler:innen reicht die Vorlage einer Bescheinigung der Schule aus, dass sie im Rahmen eines schulischen Schutzkonzepts regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden. Diese Regelung gilt auch für Kinder, die in einem anderen Bundesland zur Schule gehen und in Schleswig-Holstein zu Besuch sind. Für die Schulbescheinigung gelten dann die oben genannten Anforderungen.

Zur Klarstellung: Falls bei getesteten Personen Symptome einer Coronavirus-Infektion auftreten (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust), sind sie von Erleichterungen ausgenommen. Dies gilt auch dann, wenn ihr aktueller Corona-Test negativ ist. Sie dürfen also mit Symptomen zum Beispiel nicht in einem Hotel aufgenommen werden.

Gibt es Personen, die von der Testpflicht ausgenommen sind?

Ja. Kinder unter sieben Jahren sind von den Testpflichten ausgenommen. Minderjährige Schüler:innen, die anhand einer Bescheinigung der Schule (ein Schülerausweis reicht hier nicht aus) nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, benötigen keinen zusätzlichen Testnachweis.

Zudem benötigen Personen keinen Testnachweis, denen aufgrund einer anerkannten schwerwiegenden körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung die Durchführung eines Tests nicht möglich ist und für die aus diesem Grund das jeweilige Testerfordernis eine unzumutbare Härte bedeutet.

Die Testpflicht kann in diesen seltenen Ausnahmefällen entfallen. Als Nachweis ist ein Attest darüber erforderlich, dass aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine sichere Testung möglich oder durchführbar ist.

Was tun die Verbände?

FN und PSH sind von Anfang an - und natürlich auch weiterhin – beständig mit den zuständigen Ministerien im Dialog, um ihre Mitglieder jederzeit bestmöglich über alle aktuellen Vorgaben und Entwicklungen zu informieren und ihre Interessen zu vertreten. Wir prüfen Verordnungen und Vorgänge, entwickeln Leitfäden und Handlungsempfehlungen und setzen uns auf allen Ebenen dafür ein, dass die Interessen der Pferdefreunde, privater wie beruflicher Natur, bestmöglich in den Verordnungen und Vorgaben berücksichtigt werden. Wir haben natürlich viele gute Argumente, wie man in unserem Sport agieren könnte und bringen sie bei den Entscheidungsträgern vor. Gleiches passiert aber durch alle Interessensgruppen unserer Gesellschaft und damit ist es für die Politik schwierig, Lockerungen für einzelne Bereiche, wie zum Beispiel den Pferdesport, zu ermöglichen. Manchmal müssen wir deshalb leider einfach hinnehmen, wenn die Politik angesichts der Gefahren durch die Pandemie in einigen Punkten keine weiteren Zugeständnisse machen kann, weil sie, bei allem Verständnis für die berechtigten Anliegen und Forderungen aus den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, immer noch die gesamtgesellschaftliche Situation an erster Stelle berücksichtigen muss.

 

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