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“Vom Olympia- und Championatsreiter zum Geländeparcourschef”

“Vom Olympia- und Championatsreiter zum Geländeparcourschef”

Parcourschefprüfung Gelände (GL) im Rahmen von Sonderzulassungen am 1.4.21 im Reiterpark Max Habel am Süseler Baum

 

Der Fachausschuss Vielseitigkeit hat in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden sich schon in den letzten Jahren stets darum gekümmert, Nachwuchsturnierfachleute im Bereich Parcourschefs, Richter und Technische Delegierte zu finden . Dazu gehörte Motivation, um sich mit der Materie auseinander zu setzen und evtl. sich einer Prüfung zu stellen.

 

Im Jahr  2019  wurde die sogenannte “Initiative zur Gewinnung von Turnierfachleuten“ ins Leben gerufen, welche schon seitdem auf gute Resonanz stieß. Hierbei  bestand immer wieder die Möglichkeit, für interessierte Nachwuchsturnierfachleute bei Veranstaltungen den erfahrenen Personen über die “Schulter zu schauen”.

In der im  November 2020 durchgeführten digitalen Sitzung wurde dieses Thema nochmals aktiv aufgegriffen und man beschloss, auch im Hinblick auf schon erfolgte Anfragen bei der FN und bei der DRV, für ausgewählte und erfahrene aktive und ehemalige Championatssportler/innen Vorbereitungslehrgänge mit anschließenden Prüfungen anzubieten.

Hintergrund für diese notwendige Handlung ist ein immer wieder zunehmender Bedarf an fachkundigen, in die Disziplin Vielseitigkeit hineinwachsenden Turnierfachleute  – national wie auch international. Daher hat der FA die Landeskommissionen gebeten, den Bewerbern die Chance einzuräumen, auf einem verkürzten Wege die Zulassung zu der angebotenen Prüfung zu ermöglichen.

Organisiert wurde dieser Vorbereitungslehrgang einschl. Prüfungen durch den FA Vielseitigkeit; es war sichergestellt, dass alle Kandidaten trotz evtl. gesonderter Zulassungsregelungen die gesamte Prüfung gemäß APO zu absolvieren haben.

Folgende Bewerber hatten sich nun dazu entschlossen, die Prüfung zum Parcourschef Gelände (GL) zu absolvieren:

Peter Thomsen, Kai Rüder, Henrik von Paepcke (alle drei aus SH) sowie  Andreas Brandt (MV)

Da diese Anwärter alle aus Norddeutschland stammen wurde beschlossen, insbesondere auch coronabedingt, über Onlineschulungen die entsprechenden Vorbereitungen zu tätigen und dann auch in Präsenz – draußen im Gelände  in Süsel im Reiterpark Max Habel -- Schulungen vorzunehmen.

Insgesamt wurden fünf Schulungen durchgeführt; wobei auch hier andere Interessierte (zu meist Anwärter) teilnehmen konnten und dies auch getan haben.

Zur Hauptsache haben  Burkhard Beck-Broichsitter sowie Martin Plewa diese Schulungen vorgenommen.

Es war sehr interessant, mit den erfolgreichen Reitern diese Schulungen vorzunehmen und insbesondere auch über Arten von Hindernissen, Linienführungen, die Einschätzung des Schwierigkeitsgrades und ähnlichem zu diskutieren. Deutlich konnte man erkennen, dass die Beurteilung von Linien sowie auch Schwierigkeitsgraden diesen Reitern keine Probleme bereiten. Aber es zeigte sich auch, dass es für diese aktiven Reiter schon ein Unterschied ist, ob sie eine Strecke abgehen, um sie zu reiten, oder eben selbstverantwortlich einen gesamten Geländekurs zu entwickeln haben. Auch waren die intensiven Diskussionen für die zusätzlich den Onlineschulungen beiwohnenden Nachwuchsparcourschefs eine wichtige Lehrveranstaltung.

Bei den Schulungen ging es insbesondere um das Anlegen von Geländestrecken, die Bewertung des Anforderungsprofils in den entsprechenden Klassen sowie auch insbesondere um das Thema Sicherheit im Geländesport. Der praktische Teil der Vorbereitung bestand aus dem Entwurf einer Vielseitigkeitsstrecke Klasse L. Diese Streckenentwürfe wurden dann mit allen Beteiligten besprochen und man konnte hierbei gut erkennen, wie die aktiven Reiter an die Aufgabenstellung  herangingen und zu gut reitbaren Lösungen kamen.

Die Prüfung fand am 1. April 2021 am Süseler Baum  im Reiterpark Max Habel statt. Die Prüfungskommission bestand aus Martin Plewa, Karsten Theise und Burkhard Beck-Broichsitter. Es wurden hierbei alle in der APO festgelegten Fächer abgeprüft, wie z.B. Hindernisaufbau und Gestaltung, Entwurf und Aufbau von Geländestrecken, Hinderniskunde und LPO;  auch eine schriftliche Arbeit über fast 2 Stunden musste erstellt werden. Der praktische Teil  wurde draußen vollzogen, insbesondere in der Bewertung von aufgebauten Linien und Kombinationsfolgen.

Im Ergebnis haben dann alle vier Kandidaten bestanden und der Fachausschuss Vielseitigkeit freut sich über neue Parcourschefs. Dies mit der Hoffnung verbunden, dass sie auch die nächsten Schritte der Ausbildung nehmen, um den VS –Sport mit zu prägen.

Burkhard Beck-Broichsitter

 

Foto : v.l.n.r. – Martin Plewa ,Burkhard Beck-Broichsitter ,Hendrik von Paepcke, Andreas Brandt, Kai Rüder , Peter Thomsen , Karsten Theise

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