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Computer trifft Natur: Das war die erste digitale „Pferd und Umwelt“-Tagung

Rund 40 Pferdefreunde aus ganz Schleswig-Holstein fanden sich am 2. Mittwoch im März zur traditionellen „Pferd und Umwelt“-Tagung des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein e.V. ein, um gemeinsam über den Einsatz für mehr Reit- und Fahrwege im Land zu beraten.

Zum Auftakt berichtete Manuela Heblich vom Verein Schusteracht e.V. über den langen, aber erfolgreichen Weg hin zu einem der schönsten Wegenetze Schleswig-Holsteins, das inzwischen bereits im 12. Jahr Pferdefreunde von nah und fern begeistert und beständig weiter wächst. „Das Geheimnis zum Erfolg“, verrät sie, „lag in der Vernetzung der schwachen Einzelnen zu einem starken Interessenverbund.“ Nur so sei es möglich gewesen, mit den Gemeinden und Landeigentümern wirklich ins Gespräch zu kommen, zu gemeinsamen Lösungen zu finden und etwas so Großes zu schaffen.

Vernetzung ist auch das große Ziel des gerade neu gegründeten Vereins „Reit- und Fahrwege Schleswig-Holstein“, der im Rahmen der Tagung von Gründungs- und Vorstandsmitglied Berenike Schwarz vorgestellt wurde. Ursprünglich entstanden aus einer Facebook-Gruppe zu Reitwegen in Schleswig-Holstein, haben die Mitglieder sich nun zum Ziel gesetzt, sich nicht mehr nur untereinander auszutauschen, sondern sich als Verein aktiv für mehr neue - und eine Vernetzung der bereits bestehenden - Wege und Initiativen im Land einzusetzen. Wer daran mitwirken möchte ist herzlich eingeladen und findet alle Infos zum Verein unter www.reitwege-sh.de.

Angespornt von so viel Engagement und positiven Beispielen ging es dann - nach einem kurzen Exkurs ins Reitrecht mit Wegeexpertin Dr. Deike Timmermann - munter in die „Ideenbörse“, eine  virtuelle Gruppenarbeitsphase, in der die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen, Ideen und Lösungsansätze rund um die Wegethematik im Land einbringen und anschließend präsentieren konnten. Auch hier war man sich einig, dass das Vernetzen und Bündeln der Kräfte von elementarer Bedeutung ist, um bei den Verantwortlichen Gehör zu finden und Wegeprojekte erfolgreich realisieren zu können. Nicht selten machen einem dabei aber „schwarze Schafe“, die ihren Mist auf Wegen und Straßen liegen lassen, oder durch anderes rücksichtsloses Verhalten und eine maßlose Anspruchshaltung auffallen, das Leben schwer, denn diese sorgen leider nur all zu oft dafür, dass Gemeinden, Förster oder Landwirte nicht mehr bereit sind, sich mit „den Pferdeleuten“ auseinanderzusetzen.

Wenn die Fronten erst einmal so verhärtet sind und Konflikte zwischen den verschiedenen Interessengruppen schwelen, oder sogar offen ausgetragen werden, enden die Bemühungen um neue Wege meist schnell in einer Sackgasse. Das muss aber nicht so sein. Und selbst wenn es so ist, muss es noch nicht das Ende sein. Mit Geduld, Ausdauer, Freundlichkeit, Fingerspitzengefühl und Kompromissbereitschaft lässt sich trotz aller Hindernisse, und zum Teil auch sehr unterschiedlicher Interessen, doch immer wieder an der einen oder anderen Stelle noch etwas erreichen.  Wenn man Konflikte nicht nur von der Problemseite, sondern auch als Chance zur Klärung und Entwicklung betrachte und bereit sei, sich auch für andere Sichtweisen und Interessenlagen zu öffnen,  könnten sich daraus ganz neue Möglichkeiten ergeben, erläuterte Persönlichkeitstrainerin Christina Thiesen in ihrem Beitrag und zeigte auf wie Konflikte erkannt, vermieden und gelöst werden können, um schließlich zu einem echten Konsens zwischen allen Beteiligten – und damit auch zu neuen Wegen - zu gelangen.

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