Tierschutz

Bei allem Ehrgeiz: Das Wohl und die Gesundheit des Pferdes stehen bei uns an erster Stelle. Unsere Richter und Ausbilder stellen sicher, dass auf Turnieren, aber auch in den Vereinen und Pferdebetrieben die Bedürfnisse der Pferde beachtet und eingehalten werden. Sollte dies im Einzelfall einmal nicht so sein, kümmern sich unsere Tierschutzbeauftragten um eine pferdegerechte Lösung - zusammen mit allen Beteiligten.


Informationen/ Empfehlungen:

 

         Sehr geehrte Damen und Herren,
        aus aktuellem Anlass wurde ein Merkblatt für Tierhalter zur Vermeidung 

       der  Aufnahme von Jakobskreuzkraut über das Tierfutter erstellt.

      Das Merkblatt finden sie hier ......

 

 



    • Hier kommem Sie zur Internetseite  der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der Landwirtschaftskammer SH

     

             für Pferdehaltung Frau Dr. sc.agr. Christiane Müller....

     

                                     und  Herrn Klaus Hasselfeldt......  sowie

     

    Dr. Jürgen Bartz, Funkenberg 39, 24568 Kaltenkirchen Tel.: 04191-955174, Fax : 04191-955174, Mobil : 0172-4168047 , E-Mail :juergenbartz@gmx.de

     

    Dipl.-Ing.agr. Wilhelm Johannes Hacke, Stauffenbergstr. 1g, 23795 Bad Segeberg Tel.: 04551-944800, Fax : 04551-944802, Mobil : 0173-8605850 , E-Mail :W.Hacke@t-online.de

     

     

     

    Gesetzesauszüge zum Tierschutz

    Pferde sind landwirtschaftliche Nutztiere und dienen seit ihrer Domestikation vor ca. 6000 Jahren dem Menschen als Arbeits-, Zug- und Reittier.

    Der Mensch kann Pferde zu seinen Zwecken nutzen, wenn er die Anforderungen des Tierschutzgesetzes beachtet. Die entsprechenden Paragraphen sind:

    § 1 

    Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

     

    Welche Konsequenzen sich aus der  Verantwortung für den Pferdebesitzer, Pferdehalter und Reiter ergeben sind näher beschrieben in den „Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten“ und in den „Leitlinien zum Tierschutz im Pferdesport“ (www.bmelv.de).

    Die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. hat dazu verschiedene Broschüren erstellt

    -         die „Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes“

    -         die „Grundregeln des Verhaltens im Pferdesport“

    -         „Fairer Sport“

    -         „Orientierungshilfen zum Bau von Reit- und Stallanlagen“.

                                                           

    § 2 

    Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

     

    1.         muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen

                entsprechend angemessen  ernähren, pflegen und

                verhaltensgerecht  unterbringen,

     

    2.         darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht

                so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare

               Leiden oder Schäden  zugefügt werden,

     

    3.         muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege

               und  verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres

               erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

     

    Seit 2002 ist der Tierschutz als Staatsziel in die Verfassung der Bundesrepublik aufgenommen (Grundgesetz, Art. 20a). Damit ist eine verfassungsrechtliche und gesellschaftliche Wertentscheidung getroffen, die jeder Tierhalter und Pferdesportler berücksichtigen muss.

    § 3 

    Es ist verboten,

    1.         einem Tier außer in Notfällen Leistungen abzuverlangen,

               denen es wegen seines Zustandes offensichtlich nicht

               gewachsen ist  oder die offensichtlich   seine Kräfte übersteigen.

     

     

    Der Pferdesportverband Schleswig – Holstein e.V.  steht ebenso wie die Landwirtschaftskammer S.-H. beratend allen Pferdefreunden zur Verfügung, wenn es um die Anwendung der guten fachlichen Praxis in Pferdehaltung und Pferdesport geht. Zuwiderhandlungen gegen oben genannte Paragraphen des Tierschutzgesetzes werden von Gerichten und Behörden nach geltendem Recht bestraft.