Börnsener Mühlenweg wieder eröffnet

Börnsen (pm). Ein erfolgreicher „Lückenschluss“ beim Verbindungsweg zwischen den Gemeinden Börnsen und Aumühle im Sachsenwald ist heute (27. September) getätigt worden. Nach erfolgreich abgeschlossenen Bauarbeiten hat der Kreis Herzogtum Lauenburg das rund zwei Kilometer lange letzte kreiseigene Teilstück des Börnsener Mühlenweges mit der neu angelegten Reitspur wieder freigeben.

„Ich freue mich“, sagte Norbert Hammann, Leiter des Fachdienstes Bauverwaltung, Steuerung und Liegenschaften in der Kreisverwaltung im Beisein des Bürgermeisters von Aumühle Dieter Giese sowie der Interessengemeinschaft Reiter und Fahrer Kreis Herzogtum Lauenburg e. V., „dass nach einer langen Zeit der Planung und einigen Widrigkeiten, nun nach einer letzten Anstrengung dieses Stück Weg auf eine Art und Weise hergerichtet wurde, die allen Nutzern wieder ein problemloses und sicheres Passieren des Weges möglich macht.“

Hammann bedankte sich bei der Initiative „Börnsener Mühlenweg“ der Herren Herwig Kuhlmann aus Wohltorf und Klaus Tormählen aus Börnsen, die durch ihr starkes ehrenamtliches Engagement in den vergangenen Jahren erheblich zu einem Vollzug der Maßnahme beigetragen haben. Ebenso galt der Dank allen bei diesem Projekt beteiligten Mitarbeitern der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, die dem Kreis mit Rat und Tat zur Verfügung standen sowie den Mitarbeitern und Verantwortlichen der mit der Instandsetzung beauftragten Baufirma Becker Bau Bornhöved.

„Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam nach der für die Instandsetzung des Wegeteilstückes gefundenen konstruktiven Lösung auch eine ebenso gute in der Frage, ob der Weg weiterhin beim Kreis verbleiben soll oder nicht an Dritte abgegeben werden kann, finden werden. Der Kreis wird hierzu in Kürze mit allen Beteiligten Gespräche aufnehmen“, kündigte Hammann an.

Der Kreis hat in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Abteilung Forstwirtschaft, in Bad Segeberg im Rahmen einer forstwirtschaftlichen Maßnahme als Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ das vorhandene Wegeteilstück wieder zu einem ordentlichen Forstweg ertüchtigt.

Hintergrund dieser forstwirtschaftlichen Maßnahme war den schlechten Zustand des Weges zu beheben. Zugleich sollte entlang der Wegetrasse eine Spur für die Reiterinnen und Reiter geschaffen werden.

Die eigentliche Bauausführung des Weges erfolgte in Recycling-Bauweise mit einer Breite von 4,5 Metern zuzüglich der Reitspur. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich einschließlich aller Planungs- und Nebenleistungen auf insgesamt etwa 179.000 Euro, die vom Kreis Herzogtum Lauenburg getragen werden. Das Land Schleswig-Holstein hat die Maßnahme mit entsprechenden Mitteln kofinanziert.

Begleitet worden ist die Baumaßnahme von Markus Naths aus dem Fachdienst Verwaltung, Steuerung und Liegenschaften der Kreisverwaltung.